Atelier Janus Künstler
   
 
 
Janus Trzaski wurde am 8. Februar 1965 in Tarnowitz (Polen) geboren.

Mit zwölf Jahren wurde sein künstlerisches Potential durch den polnischen Kunstmaler Stanislaw Polak entdeckt, bei dem Janus anschließend seine erste zweijährige Kunstmalerausbildung absolvierte.

Nach der Gesellenprüfung als Tischler und dem Besuch des Sempolowskiej-Gymnasiums in Tarnowitz, arbeitete Janus als Drucker und war als Künstler im Raum Tarnowitz nebenberuflich tätig.
Als Ergänzung zu seiner künstlerischen Tätigkeit widmete sich Janus dem Studium der Geschichte, speziell der Batalistik (Schlachtenmalerei) des 17., 18. und 19. Jahrhunderts. Daraus schöpfte er Motive für seine Landschafts-, Pferde- und Soldatendarstellungen.

Sein Talent begleitete Janus auch im Militär, wo er die meiste Zeit seines Wehrdiensts in der Kunstlerkstatt der Kompanie verbrachte.

Nach dem Militärdienst konnte Janus weiter seiner künstlerischen Berufung folgen und bekam 1988 die Stelle eines der Hauptdekorateure am Steinkohlebergwerk (KWK) „Powstancow Slaskich“ in Beuthen (Polen). Die Dekorateure des Bergwerks arbeiteten im öffentlichen Dienst und wurden für verschiedene soziale Projekte der Stadt Beuthen beschäftigt. Eines der Projekte war die Bemalung der Kinderzimmer in einem Kinderdorf mit Märchenszenen.

Die Arbeit als Bergwerk-Kunstmaler war für Janus nicht immer ungefährlich. Durch die Zugehörigkeit zur Gewerkschaft „Solidarność“ nutzte Janus seine künstlerischen Fähigkeiten für die Propaganda gegen die damalige kommunistische Regierung. Im Auftrag der Solidarnosc malte Janus für die Gedenkstätte des Gewerkschaftshauses des Bergmanns in Beuthen das Bild des durch die kommunistische Polizei ermordeten Pfarrers Jerzy Popieluszko.

Ein halbes Jahr nach der Wende folgte Janus seiner Familie nach Deutschland.
Der Start als Künstler in Deutschland war für Janusz nicht einfach. Erst nach längerer Zeit fand er wieder bei der Firma Heimo im Jagsthausen den Anschluss an die Künstlerwelt. Dort entdeckte Janus neben seiner Tätigkeit als Kunstmaler sein Talent als „"Airbrusher", Bildhauer und Modellierer.

Die nächste Station, die Janus als Berufskünstler durchschritt, war die Firma Art Objekt“ in Jagsthausen. Unter dem Pseudonym „Jarus“ entwarf er viele neue Bilderserien in Spachtel-, Relief- und verschiedenen Mischtechniken.

Während der Krebserkrankung seiner Mutter Susanne legte Janus all seine Arbeit nieder und widmete sich zwei Jahre lang der Pflege seiner krebskranken Mutter.

Nach einem Jahr Trauerverarbeitung und des Kräftesammelns entstand die jüngste Bilderserie mit dem Titel „Ovarial Carcinom“ (Eierstockkrebs).
 
Von Baden-Württemberg nach Rheinland-Pfalz umgezogen, lebt und arbeitet Janus derzeit als Künstler in Vallendar.

 

 

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